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Exzenterschleifer Test – Die besten Geräte im Vergleich

Wo einst der klassische Schwingschleifer zum Einsatz kam, wird heute in der Regel ein Exzenterschleifer verwendet. Oberflächen verschiedenster Materialien lassen sich mit einem Exzenterschleifer schnell und einfach abschleifen, lediglich Ecken und Winkel lassen sich mit einem Schwingschleifer immer noch besser bearbeiten. Dies liegt jedoch lediglich an dem runden Schleifteller eines Exzenterschleifers. Doch worauf muss man eigentlich achten bei der Anschaffung eines solchen Gerätes?

Exzenterschleifer Test 2018 – Aktuelle Übersicht

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Testsieger
Modell Metabo SXE 450 Turbo TecMakita BO5031KBosch PEX 400 AEHazet 9033-2FESTOOL ETS 150/3 EQBlack+Decker KA191EK
Preis

179,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

122,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

99,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

180,06 €

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383,90 €

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83,39 €

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Testergebnis

95%

"Sehr Gut"

90%

"Sehr Gut"

83.75%

"Gut"

82.5%

"Gut"

80%

"Gut"

78.75%

"Gut"

Bewertung
HerstellerMetaboMakitaBoschHazetFestoolBlack+Decker
Gewicht2,2 Kilogramm1,3 Kilogramm1,9 Kilogramm1,85 Kilogramm1,8 Kilogramm2,3 Kilogramm
Schwingzahl4200 - 11000 U/Min4000 - 12000 U/Min4000 - 21200 U/Min4000 - 12000 U/Min4000 - 1000 U/Min4000 - 12000 U/Min
Schleifteller150 mm125 mm125 mm150 mm150 mm125 mm
Leistung350 Watt300 Watt350 Watt375 Watt310 Watt480 Watt
Preis

179,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

122,90 €

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99,95 €

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DetailsKaufenDetailsKaufenDetailsKaufenDetailsKaufenDetailsKaufenDetailsKaufen

So funktioniert ein Exzenterschleifer

exzenterschleifer im einsatzObwohl die beiden relativ wenig gemeinsam haben, wird der Exzenterschleifer oftmals als eine Variante des Schwingschleifers bezeichnet. Doch eine Gemeinsamkeit haben die beiden Geräte, sie werden mit der Hand geführt. Während man jedoch mit einem Schwingschleifer eher Oberflächen aus hartem und weichem Holz bearbeitet, ist es mit dem Exzenterschleifer sogar möglich andere Materialien, wie Plastik, Glas, Kunstoff oder gar Metall abzuschleifen.

Ein wichtiger Grund für diese unterschiedlichen Einsatzgebiete liegt in der Bauart der Geräte vor. Schwingschleifer tragen mit einem meist viereckigen Schleifpapier mit kreisförmigen Bewegungen das zu abschleifende Material ab. Dabei hinterlässt ein Schwingschleifer leider kreisförmige Riefen. Ein Exzenterschleifer hinterlässt hier bei richtiger Anwendung keinerlei sichtbare Spuren, da die Schleifscheibe gleichmäßig zwischen Schwing- und Drehbewegungen hin und her wechselt.

Genau aus diesem Grund eignet sich ein Exzenterschleifer weitaus besser als Schleifgerät für feine Arbeiten, wie Feinschliff und Politur von Oberflächen. Die meisten Schleifer lassen sich hierbei in der Leistung ganz individuell einstellen, sodass entweder grobe Abschleifarbeiten getätigt oder auch empfindliche Oberflächen glatt poliert werden können.

Die runde Schleifscheibe des Exzenterschleifers

Die Form der Schleifscheibe hat den Vorteil, dass viele verschiedenartige Oberflächen sauber abgetragen werden können, auch gewölbte Flächen. Dabei sind sowohl lackierte, als auch unbeschichtete Materialien überhaupt kein Problem für die Geräte. für eine zielorientierte Bearbeitung muss der Anwender anfangs die am besten geeignete Schleifscheibe auswählen.

Für jedes Material und das jeweilige Vorhaben gibt es eine bestimmte geeignete Körnung der Schleifscheibe. Besitzt sie beispielsweise eine grobe Körnung zwischen 40 und 80 eignet sie sich zum Beispiel hervorragend zur Entfernung von Lack und anderen Beschichtungen, jedoch nicht für den Feinschliff.

Besonders feine Arbeiten erledigt man am besten mit einer extrem feinen Körnung zwischen 200 und 400.

Achtung: Die Löcher der Schleifscheibe sollten genau über denen des Schleiftellers liegen, sodass der beim arbeiten anfallende Staub auch wirklich aufgesaugt werden kann.

Kann ein solches Schleifgerät überhitzen?

Bevor man mit der Prozedur beginnt, sollte man zunächst die am besten geeignete Drehzahl am Gerät wählen. Grundsätzlich gilt: Je feiner das Schleifpapier, umso größer kann die Drehzahl gewählt werden. Hat man die ideale Einstellung gefunden, kann man schon loslegen. Wählt man bei grober Körnung eine hohe Drehzahl entsteht mehr Reibung, was natürlich auf Dauer auch mehr Hitze produziert.

Überhitzte Schleifscheiben machen sich vor allem sofort auf Holz durch Verfärbungen sichtbar. Doch in der Regel sollte sich dies vermeiden lassen, solange die Lüftungsschlitze des Exzenterschleifers nicht überdeckt oder gar verstopft sind. Deswegen sollte man diese im Auge behalten und gegebenenfalls säubern. Auch ist es wichtig das Gerät, egal ob Grobschliff oder Politur, immer parallel zum Material zu ziehen. Auch festes Aufdrücken ist tabu, dann verwendet man lieber eine gröbere Körnung.

Kleine Unterschiede mit großer Wirkung

Bei Hobby-Handwerkern sind Exzenterschleifer vor allem wegen ihrer vielen möglichen Einsatzgebiete die am häufigsten genutzten Schleifmaschinen. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich in vielerlei Merkmalen:

  • bosch exzenterschleifer auf lackDrehzahl
  • Leistung
  • Zwangsrotation
  • Handlichkeit
  • Führung
  • Regelbarkeit

In unserem Exzenterschleifer Test sind die meisten jener Merkmale den entsprechenden Produkten zugeordnet.

Die Leistung ist hierbei meistens die am wenigsten ausschlaggebende Eigenschaft, da die richtige Wahl des Schleifpapiers eine weitaus größere Rolle spielt.

Wenn die Leistung also zwischen 200 und 400 Watt liegt, ist dies in der Regel absolut ausreichend. Die Führung ist hier schon eine weitaus wichtigere Eigenschaft. Manche Exzenterschleifer führt der Anwender frei, während andere hingegen mit Zwangsführung bedient werden. Zweitere leisten dahingehend meistens einen weitaus höheren Abtrag, was vor allem der Politur entgegen kommt. Die Drehzahl und deren Regelbarkeit ist auch ein sehr wichtiger Faktor. Die Drehzahl sollte sich immer leicht verstellen lassen, damit das Schleifgerät sich vielseitig einsetzen lässt.

Hochwertige Geräte verfügen weiterhin über eine sogenannte Tellerbremse, die bei Aktivierung für die bearbeitete Oberfläche schonend die Drehzahl drosselt. Zu guter letzt spielt auch der Schwingkreis eine wichtige Rolle und ist ein ausschlaggebendes Qualitätsmerkmal. Über den Umfang des Schwingkreises definiert sich die Feinheit des Schleifergebnisses. Die gängigsten Größen des Schleiftellers ist bei Exzenterschleifern in der Regel entweder 125 mm oder 150 mm. Ersteres wird für feinere Arbeiten bevorzugt.

Für die Drehzahl gilt die Devise: Je höher, desto besser. Jedoch ist die Drehzahl der Rotation weitaus entscheidender, als die der Leerlaufdrehzahl. Welches Modell man wählen sollte hängt also einzig und allein davon ab, welche Arbeiten man primär in Anspruch nimmt. Mithilfe unseres Exzenterschleifer Test können Sie sich jedoch die Qual der erheblich erleichtern oder gar ganz ersparen.